Eröffnung der Ausstellung "Geschichten, die fehlen"

28 November
Termin
Ort
Stadtmuseum Halle

Es geht los: Auf der Sonderausstellungsfläche sind die "Geschichten, die fehlen" zu sehen - in weiten Teilen barrierefrei.

Geschichten von früher und von heute

„Einfach dabei sein können“ ist ein oft gehörter Wunsch von Menschen mit Beeinträchtigungen. Das Stadtmuseum Halle stellt sich mit seiner neuen Sonderausstellung „Geschichten, die fehlen" dieser Herausforderung. Wir fragten uns, wie wir betroffene Menschen bei der Ausstellungsplanung beteiligen können. Und wie können auch deren Geschichten sichtbar werden?

Ab 28.11.2019 sind die Antworten auf diese Fragen im Stadtmuseum zu sehen. Zu den 35 Geschichten von Menschen, die sich seit März 2019 in das Projekt eingebracht haben gibt es einen weiteren Ausstellungsteil, der einen Blick in die Vergangenheit wirft. 

Im historischen Ausstellungsteil trägt das Museum in 15 Kapiteln erstmals Geschichten zusammen, die beispielhaft Auskunft geben über das Leben beeinträchtigter Menschen in der Stadtgeschichte von Halle. Die Themen reichen vom halleschen Original Zither-Reinhold über die sogenannte „Blindenware“ bis hin zur Betreuung von Menschen mit seelischen und geistigen Beeinträchtigungen zu DDR-Zeiten. Der zeitliche Schwerpunkt liegt auf dem 19. und 20. Jahrhundert.

Der gegenwartsbezogene Ausstellungsteil zeigt Geschichten, die Menschen mit Beeinträchtigungen seit März 2019 eingebracht haben. 

Die Ausstellung ist in weiten Teilen barrierefrei gestaltet.